12.12.19

Brenzmedaille

Brenzmedaille für Gerhard Mackert: Die Kultur menschlichen Umgangs geprägt

Frauke Velden-Hohrath, Gerhard Mackert, Cornelia Kause (v.l.)

30 Jahre lang war Gerhard  Mackert Kirchengemeinderat der Esslinger Südkirche, zuletzt hat er bedingt durch den Zusammenschluss zur Evangelischen Stadtkirchengemeinde in diesem Gremium mitgearbeitet. Dafür hat ihn der württembergische evangelische Landesbischof Frank Otfried July mit der Brenzmedaille ausgezeichnet.

„Er ist ein verlässlicher Mitarbeiter, der sehr präsent und in der Stille seinen Dienst getan hat“, lobt Dekan Bernd Weißenborn Mackerts langjähriges Engagement.

Kirchengemeinderätin Frauke Velden-Hohrath, Koordinatorin für die Südkirche, betonte bei der Übergabe der Brenzmedaille, Mackert sei in den ganzen Jahren, in denen er in der Kirche Verantwortung getragen habe, vielen zum Weggefährten in der Südkirchengemeinde geworden. „Er zeichnet sich durch Toleranz und Großzügigkeit im sozialen Miteinander aus. Durch ihn wird an den Netzen geknüpft, die unser Gemeindeleben bereichern und es vielleicht gerade erst deshalb überhaupt mit Sinn erfüllen. Er hat die Kultur des menschlichen Umgangs in dieser Gemeinde maßgeblich geprägt und tut es noch immer.“

Wichtige und weitreichende Entscheidungen seien von Mackert vorbereitet, begleitet und vollendet worden, wobei für ihn immer das Interesse und Wohl der Kirchengemeinde im Vordergrund gestanden habe, betont Velden-Hohrath.

Pfarrerin Cornelia Krause hat Mackert, der bei der Kirchenwahl am 1. Dezember nicht mehr für das Gremium kandidierte, „als einen sehr zuverlässigen, gewissenhaften Kirchengemeinderat erlebt, der nachfragt, Stellung nimmt, vorbereitet ist und in einer offenen, integrativen Weise kommuniziert, ohne seine eigene Meinung hinterm Berg zu halten“. Er habe zudem die Gabe, neue Menschen anzusprechen.

Auch Mackert selbst blickt zufrieden auf die Zeit im Kirchengemeinderat zurück. „In den zurückliegenden Jahren habe ich immer mein Bestes gegeben und auch viel gelernt. Ich würde alles noch einmal so machen.“